Use your widget sidebars in the admin Design tab to change this little blurb here. Add the text widget to the Blurb Sidebar!

Kontinuitäten von völkischem Nationalismus und Konservativer Revolution

Die weltanschaulichen Traditionslinien des Verbands der Vereine Deutscher Studenten (VVDSt) und die Verbindungen des Vereins Deutscher Studenten (VDSt) Breslau-Bochum zur Neuen Rechten und der »Identitären Bewegung«

Farbgebung und Ästhetik ähneln Dortmunder Naziaufmärschen

Der Verband der Vereine Deutscher Studenten (VVDSt) ist aus den Protesten gegen die Gleichstellung der deutschen Jüdinnen und Juden gegen Ende der 1870er Jahre entstanden. Er zeichnete sich durch radikalen chauvinistischenNationalismus aus und war maßgeblich an der Entstehung der völkischen Bewegung beteiligt. In den 1920er Jahren dominierte die Ausrichtung an dem Weltbild der Konservativen Revolution und die Ablehnung der Demokratie in Deutschland den Verband. Mit seinem antisemitisch grundierten völkischen Antikapitalismus und seiner national-sozialen Ausrichtung gehörte er zu den geistigen Wegbereitern des Nationalsozialismus. Nach 1945 stellte der VVDSt sich gerne als Opfer der nationalsozialistischen Repression dar und formulierte die völkisch-rassistische Verbandsausrichtung kulturalistisch um.

Auch in Bochum existiert ein Ableger des Verbandes, der Verein Deutscher Studenten (VDSt) Breslau-Bochum. Dieser hat in der Vergangenheit seine Räumlichkeiten für Aktivitäten der »Identitären Bewegung« (IB) zur Verfügung gestellt und führte Veranstaltungen mit Referenten aus dem Spektrum der Neuen Rechten durch. Die Zusammenarbeit des VDSt Bochum-Breslau mit der IB kann durchaus an die Aktivitäten des VVDSt sowie seine ideologische Ausrichtung anknüpfen.

Der Verband der Vereine Deutscher Studenten (VVDSt)

Der Verband der Vereine Deutscher Studenten, auch Kyffhäuserbund genannt, ist der Dachverband aller Vereine Deutscher Studenten in den verschiedenen Städten Deutschlands, Österreichs und Ungarns. Wer als VDStler in eine andere Stadt zieht, wird automatisch Mitglied des dortigen Vereins. Die Prinzipien sind nichtschlagend, das schwarze Prinzip (nicht farbentragend), das politische Prinzip, das Verbandsprinzip sowie das Lebensbundprinzip. Im VVDSt sind über 40 Studentenverbindungen mit mehr als 3.600 Mitgliedern zusammengeschlossen. Der Verband arbeitet eng mit der Verbindung Schleswigscher Studenten (VSSt) in Dänemark und den Vereinen Deutscher Hochschüler (VDH) in Polen, Rumänien, Ungarn und Kroatien zusammen.

Geschichte…

Während der antisemitische Welle, die besonders der preußische Hofprediger Alfred Stoecker prägte, gründeten sich 1880 und 1881 in verschiedenen deutschen Städten die ersten Vereine Deutscher Studenten. Sie verstanden sich nicht bloß als eine weitere Korporation, sondern hatten das Selbstverständnis, DIE Organisation der deutschen Studentenschaft zu sein. Im Anschluss an das »Kyffhäuserfest« am 8. August 1881 gründete sich dann der Verband dieser Vereine als »Kyffhäuserbund«. Die Mitglieder kamen aus verschiedenen Korporationen oder waren nicht-korporiert, gaben sich die Farben des Reichs, Schwarz – weiß – rot, und drückten ihr nationalistisches, christliches und monarchistisches Weltbild in ihrem Wahlspruch aus: »Mit Gott für Kaiser und Reich«. Es war die erste Korporation, die das »arische Rassenprinzip« vertrat.

Historische Mitglieds-Karte

Anstoß zu der Gründung dieser studentischen Vereine war der Berliner Antisemitismusstreit 1879/80. Ausgelöst wurde dieser durch den Artikel »Unsere Aussichten« des Historiker Heinrich von Treitschke. In diesem warf er den Juden vor, das Unglück der Deutschen zu sein. Diesen Ausführungen traten einige Professoren, darunter der Althistoriker Theodor Mommsen, entgegen. Zu dieser Zeit bildeten Studenten der Berliner Universität mit der Unterstützung Treitschkes eine Gruppierung, die sich an einer Petition gegen die rechtliche Gleichstellung der Juden beteiligte. „Aus dieser Petitionsbewegung ging der am 9. Dezember 1880 gegründete »Verein Deutscher Studenten« hervor“ (Heither 1992, 74). Damit hatte der Antisemitismus im akademischen Bereich eine organisatorische Form gefunden. Die anschließend zahlreich gegründeten Vereine Deutscher Studenten engagierten sich von Beginn an bei der Verdrängung jüdischer Studenten an den Hochschulen sowie bei der Verdrängung jüdischer Bürgerinnen und Bürger aus dem öffentlichen Leben. Sie wurden „Ausgangspunkt für die nun einsetzende Verdrängung frühliberaler Auffassungen zugunsten eines aggressiven Nationalismus“ (ebd., 71) bei den Korporierten. Bezugspunkte und Feinbilder des Verbandes wurden von dem zum »Kyffhäuserfest« aufrufenden Diederich Hahn – vermutlich das Vorbild für Heinrich Manns Diederich Hessling in »Der Untertan« – auf diesem auch benannt: „Es gilt zu arbeiten für die innere Gestaltung unseres Volkes und Vaterlandes. Wir haben ein Reich, wir lassen Gut und Blut dafür. Vieles in ihm ist noch mangelhaft. Judentum, Franzosentum, wohin wir blicken. Es ist die Aufgabe der christlich-germanischen Jugend, das auszurotten, denn uns gehört die Zukunft“ (zitiert nach Heither 1992, 75). Heinrich von Treitschke wurde – der Entstehungsgeschichte entsprechend – Ehrenmitglied der VDSt. Während dieser jedoch seinen Antisemitismus noch kulturell begründet und die Juden zur Assimilation aufgefordert hat, setzte sich im VVDSt schnell eine rassifizierte Form durch: Schon ab Mitte der 1890er Jahre wurden auch Studenten »jüdischer Herkunft« ausgeschlossen. Welche gesellschaftliche Bedeutung der Antisemitismus des Verbandes hatte, belegt die Auffassung von Adolf Bartels, einem rassistischen Agitator im Deutschen Kaiserreich: Er ging davon aus, dass die große geistige deutschvölkische Bewegung hinter der antisemitischen organisatorisch aus dem Kyffhäuserverband hervorgegangen sei (Vgl. Puschner 2001, 50).
Neben der Vorreiterrolle in Bezug auf den »modernen«, rassistisch begründeten Antisemitismus, waren die VDSt auch bei der Verbreitung eines völkischen Nationalismus den übrigen Korporierten voraus. Die für sie wesentliche Beschäftigung mit der »sozialen Frage« führte bei ihnen nicht zu »Internationalismus« und »Klassenkampf«. Diesen Ansatz, den Sozialdemokraten und Kommunisten im 19. Jahrhundert unisono vertraten, begriffen sie als jüdische Idee, weshalb er konsequent abgelehnt wurde. Stattdessen favorisierten sie einen völkischen Nationalismus und Antisemitismus, um eine soziale Befriedung zu erreichen.
Diese Ansätze machten sie zu Anhängern sowohl der Bismarckschen Sozialgesetzgebung als auch seiner Sozialistengesetze. Die Nation wurde als »natürliche Gemeinschaft« dargestellt, die qua »gemeinsamer Abstammung« und gemeinsamem »Volkscharakter« gegen alle anderen Völker und Nationen »natürlich« abgegrenzt sei. Es ging darum, die Arbeiterschaft auch mittels sozialer Zugeständnisse in die Nation zu integrieren. So sollte die »Volksgemeinschaft« verwirklicht werden. Wie dies praktisch aussah, lässt sich an der Rede des VDSt´lers Hellmut v. Gerlach 1894 vor Arbeitern in Berlin ablesen. Dort verkündete er, er sei „Sozialist, aber nicht Sozialdemokrat (…) Wer sozial sein will, der muß vor allem die Juden bekämpfen, das unproduktive Volk, das nicht arbeiten, aber führen will.“ (zitiert nach Heither 1992, 81). Hier zeigt sich die enge Verbindung eines völkischen Antikapitalismus mit einem antisemitischen Weltbild. Neben dem Antisemitismus und dem Gedanken eines völkisch begründeten nationalistischen Sozialismus, hatten sich zu dieser Zeit bereits fast alle ideologischen Kernelemente des späteren Nationalsozialismus in den VDSt durchgesetzt (vgl. Heither/ Kurth 1997, 69). Bis zum Vorabend des Ersten Weltkrieges waren sie zu Verfechtern eines deutsch-imperialen Projektes geworden, das die Nation zu der ihr „angemessenen Größe“ führen sollte. Man „sprach unverhüllt von deutscher Weltherrschaft, die von der Vorsehung vorgezeichnet sei“ (Heither 1992, 88) und war damit politisch an der Seite Kaiser Wilhelms II., der Deutschland den »Platz an der Sonne« verschaffen wollte.

Männliche, konspirative Zusammenkünfte – „Auf gute, alte Zeiten!“

Die weitere Entwicklung der Vereine und des Verbandes war bis zur militärischen Niederschlagung des Nationalsozialismus 1945 von diesen ideologischen Prämissen vorgezeichnet. Die Abschaffung der Monarchie und die Errichtung der Deutschen Republik2 nach dem Ersten Weltkrieg stieß auf den Widerstand der Kaisertreuen, was sich insbesondere an ihrer Betätigung in den Freikorps sowie der Unterstützung des Kapp-Lüttwitz-Putsch 1920 zeigte. Anschliessend setzte in den VDSt ein politisch-ideologischer Umorientierungsprozess ein. Enttäuscht von den Eliten des Kaiserreichs und inspiriert von den »Ideen von 1914« sowie der »Volksgemeinschaft im Schützengraben« wandte man sich zunehmend der politischen Konzeption einer »Revolution von rechts« zu (vgl. Heither 1997, 82). Diese Ausrichtung ging weiterhin mit der Ablehnung der Demokratie in Deutschland einher. Diese Haltung ging so weit, dass ein Bekenntnis zur Republik beim „Kyffhäuserverband aus reichte (…) um aus dem Verband ausgeschlossen zu werden“ (Heither/ Lemling 1992, 117ff.). Somit war der Verband ebenso wie die NSDAP Teil der völkischen Opposition, der die Republik ablehnte. Das völkische Spektrum der 1920er Jahre bereitete der Machtübergabe an die Nationalsozialisten – die sich letztendlich gegen andere Strömungen und Organisationen des völkischen Spektrums durchsetzen konnte – sowohl ideologisch als auch politisch den Weg. So stellte man sich 1919 „in den Vereinen Deutscher Studenten die Aufgabe, den völkischen Gedanken in der Studentenschaft fester zu verankern“ (ebd., 109). Was darunter zu verstehen ist, wurde in der Verbandszeitschrift »Akademische Blätter« erläutert: „Der völkische Gedanke sei nicht der nationale Gedanke in dem Sinne, daß das Fremdwort national durch das deutsche Wort völkisch ersetzt würde, sondern »der nationale Gedanke, vertieft durch den Rassengedanken« 1919; S. 179“ (ebd., 109f.). Der völkische Nationalismus war in den VDSt verknüpft mit einem antisemitischen völkischen Antikapitalismus. Dem entsprechend verkündete der VVDSt 1924: „Wir haben die soziale Frage als das Kernproblem unserer Gesundung erkannt. (…) Aus der Durchdringung des völkischen und sozialen Gedankens erwächst uns das Heil. (…) Der VDSter wird so zum Nationalsozialisten, ob er will oder nicht. (…) Im Nationalsozialismus hat der Kyffhäuserverband seine Bestimmung gefunden.“ (Zitiert nach Heither/ Lemling 1992, 110). Diese Übereinstimmung in Weltbild und politischer Zielsetzung ging so weit, dass den Mitgliedern des Kyffhäuserverbands befohlen wurde, sich der SA oder dem Stahlhelm anzuschließen.

…und Kontinuitäten…

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden alle Vereine und Organisationen, die dem Nationalsozialismus in die Hände gespielt und ihn getragen hatten, von den Alliierten verboten. Dazu gehörten auch alle studentischen Verbindungen, einschließlich des VVDSt und seiner Mitgliedsvereine. Allerdings konnten sich sowohl die Aktivenverbände der verschiedenen Korporationen als auch die Dachverbände in den kommenden Jahren nach und nach wieder neu gründen.

Themen innerhalb der VVDSt, die auch in Bochum Anklang finden

Das »Handbuch deutscher Rechtsextremismus« (Berlin 1996) beschreibt die Vereine Deutscher Studenten als nach wie vor »völkisch ausgerichtet«. Dazu passt, dass der Verband seine Geschichte vor 1945 auf seiner Homepage relativiert darstellt. So wird die eigene Haltung während der Weimarer Republik folgendermaßen beschrieben: „In der Folge der maßlosen Kriegspropaganda aller am Ersten Weltkrieg beteiligten Staaten und des Versailler Friedensdiktates waren die VDSter der 1920er und 1930er Jahre wohl sehr national, aber nie extrem“3.
Immerhin distanziert man sich heute offiziell von Rassismus wie Antisemitismus und bekennt sich zur Demokratie sowie zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Gekoppelt wird dies mit einer extremismustheoretisch fundierten Abgrenzung: „Extremismus, egal von welcher Seite, lehnen wir daher ab“4. Wie das mit einem Arbeitsabkommen mit der Deutschen Burschenschaft (DB) zusammenpasst, die noch zu Beginn der 2010er Jahre über einen »Arierparagraphen« gestritten hat, wird leider nicht erklärt. Eben so wenig, wie dies mit der eigenen Geschichte kompatibel ist.
So gibt es durchaus Kontinuitäten der völkisch-nationalistischen Ideologie im VVDSt. In der Selbstdarstellung der Verbandsgeschichte wird die Vorreiterrolle in Bezug auf einen rassisch geprägten und mit Antisemitismus verknüpften Volksbegriff folgendermaßen erläutert:
„Entscheidend für die Entwicklung des Verbandes wurde die Frage nach dem Verhältnis von Volk und Staat. Die VDSter erkannten, daß der Staat nicht der Inbegriff des Volkes oder der Nation ist, sondern daß über dem Staat das Volk als Kultur-, Sprach- und Abstammungsgemeinschaft, als Individualität steht. Das deutsche Volkstum sollte durch systematische Arbeit in Theorie und Praxis überall dort gestärkt und gefördert werden, wo es bedroht war.“5 Der positive Bezug auf das Ideal einer völkisch definierten Nation als Grundlage des Staates bleibt also ungebrochen bestehen. Auch erfolgt in diesem Kontext keine kritische Reflektion auf die Inhalte des damaligen Volksbegriffs. Immerhin sah der der Verband zu dieser Zeit das »Deutsche Volkstum« im Wesentlichen als von »Judentum« und »Franzosentum« bedroht und wollte diese Bedrohungen »ausrotten«.

„Da haben wir´s den Franzosen gezeigt…“ Weltkriegsromantik bis heute

Neben diesen Verdrehungen und Auslassungen in Bezug auf die eigene Geschichte spricht man heute im Verband wohl »political correct« und ersetzt die rassistischen Kategorien des Volksbegriffs durch kulturalistische. Diese Strategie der Neuen Rechten versucht die diskreditierten biologisch-rassistischen Differenzierungen der Menschen durch Kategorien wie »Sprache« und »Kultur« zu ersetzen. Ziel ist es insbesondere, extrem rechte Weltbilder zeitgemäßer umzuformulieren und für breitere gesellschaftliche Gruppen anschlussfähig zu machen. Dabei bleiben die Abgrenzungs- und Abwertungsmechanismen gegenüber dem »Anderen« ungebrochen bestehen und auch der Inhalt ändert sich nicht. Der Begriff der »Kultur« wird wie zuvor der der »Rasse« als angeboren und unveränderlich begriffen. Vermutlich ist diese Strategie gemeint, wenn zur heutigen Positionierung des Verbandes auf der Homepage geschrieben steht: „Die VDSter behielten die überkommene, aber geläuterte Liebe zum deutschen Volk“6 bei. Auch mit kulturalistischen Kategorien bleibt das Bekenntnis zum »Volk« das was es schon immer war: Ein Bekenntnis zur rassistisch-biologistischen Ideologie der »Volksgemeinschaft«, die auch durch den Nationalsozialismus vertreten wurde und jeden universellen Gleichheits- und Gleichwertigkeitsanspruch der Menschen negiert. Wie der Inhalt so auch die Form: Auch heute noch ist der VVDSt in „Gauverbände“7 gegliedert.
Dies zeigt sich auch durch das noch heute vertretene Staatsverständnis. Wenn das »Volk« als »Kultur-, Sprach- und Abstammungsgemeinschaft« über dem Staat steht, dann sind weder ein modernes Verständnis von Staatsbürgerschaft noch die bestehenden Grenzen der BRD damit zu vereinen. Auch die Zugehörigkeit von Verbänden in Österreich und Ungarn zum VVDSt zeigt, dass unter »Deutschen Studenten« eben etwas anderes verstanden wird als jemand mit einem Pass der BRD.

…die sich auswirken.

Diese Ideologie zeigt sich auch in den inhaltlichen Veröffentlichungen und in der Praxis des VVDSt. Der VDSt Köln hatte 1986 eine Erklärung zu ihrer Vorstellung von Deutschland publiziert, die von der NPD begeistert aufgenommen wurde. In ihr hieß es: „Infolge des verlorenen Zweiten Weltkriegs wurde das Deutsche Reich von den alliierten Siegermächten geteilt und besetzt. Heute kann nicht nur ein Teil des deutschen Volkes von seinem Selbstbestimmungsrecht Gebrauch machen, sondern das gesamte deutsche Volk. (…) In der Geschichte ist nichts irreversibel. Wenn der VDSt (KV) auch den derzeitigen neutralen Status anerkennt, so ist den Österreichern als Volksdeutsche dennoch die Möglichkeit zu gewähren, das Selbstbestimmungsrecht des deutschen Volkes mit wahrzunehmen. (…)“. Die Deutsche Stimme, die Zeitung der NPD, kommentierte dies folgendermaßen: „Diese vernünftigen politischen Thesen kann jeder Nationaldemokrat sofort unterschreiben. Sie zeugen von einem Prozess des Umdenkens in der Jugend und bestätigen, daß die NPD mit ihren deutschlandpolitischen Vorstellungen haargenau richtig liegt.“
Anders als bei der Deutsche Burschenschaft lassen sich in der Dachverbandszeitschrift des VVDSt, den »akademischen blättern« keine konkreten Gebietsansprüche finden. Allerdings wird der 3. Oktober, der »Tag der Deutschen Einheit«, „mit Rücksicht auf die österreichischen Bünde“9 nicht feierlich begangen. Auch die Situation der deutschsprachigen Minderheiten, insbesondere in Osteuropa, wird in dem Verband interessiert beobachtet und die »Volkstumsarbeit« wird hochgehalten. Mittels der Förderung der deutschen Sprache und Kultur, u.a. auch durch die Deutschlehrerausbildung10, wird versucht die Sprache und Kultur in den ehemaligen deutschen Siedlungsgebieten am Leben zu erhalten. Diese auch als »Stille Rückgewinnung« bezeichnete Strategie dient dem Zweck, die Möglichkeit einer potentiellen »Regermanisierung« offen zu halten (vgl. Mecklenburg 1996, 361).

Diese »Volkstumsarbeit« hat bei den Vereinen Deutscher Studenten Tradition und kann an ihre Praxis in den 1920er Jahren anknüpfen. Schon damals veranstaltete der Verband zum Zwecke des „[s]tärkere[n] Erleben[s] deutschen und fremden Volkstums“ (Akademische Blätter, Juli/1928, zitiert nach Heither/ Lemling 1992, 122), der „Kenntnis der deutschen Minderheiten“ (ebd.) und des „Verständnis außenpolitischer Fragen und Zusammenhänge“ (ebd.) Grenz- und Auslandsfahrten, hauptsächlich nach Osteuropa. Zu dieser Zeit dienten die Fahrten der »Volkstumspflege« und hatten den Zweck, den Gedanken aufrechtzuerhalten, dass diese Gebiete vor 1918 Teil des Deutschen Reich waren und es in Zukunft auch wieder sein sollen.
Zu den Gebieten und den dortigen deutschsprachigen Minderheiten, an denen der Verband ein Interesse hat, gehört auch Südtirol. Dorthin hatte er schon in der Deutschen Republik »Auslandsfahrten« organisiert. Das Heft 1/98 der akademischen Blätter ist der Region gewidmet. Hier wird berichtet, dass die Südtiroler (höchst wahrscheinlich nicht alle) schon seit Jahren mit dem VVDSt und dem »Verein für das Deutschtum im Ausland« (VDA) zusammenarbeiten: „In den Zeiten, als die deutschsprachige Bevölkerung Südtirols in höchster Bedrängnis war, wurde sie moralisch und finanziell vom VDA und VVDSt unterstützt“. Der VDA ist ein revanchistischer Verein, der bei seinen Bemühungen um die deutschsprachigen Minderheiten in anderen Staaten keine Scheu hat, mit diversen extrem rechten Organisationen und Altnazi-Gruppen zusammenzuarbeiten. Regelmäßig bereist der Verband auch Südtirol im Rahmen von Wandertagungen. Dabei stehen Vorträge und Diskussionen u.a. mit (deutschsprachigen) Politikern zur »politischen Bildung« auf dem Programm. Es scheint sogar so zu sein, dass der VVDSt mit den Rechtsterroristen, deren Anschläge in den 1960ern auch Menschenleben kosteten, sympathisiert. Schließlich seien sie es gewesen, die mit ihren Anschlägen die Weltöffentlichkeit für Südtirol interessiert hätten. Dass die Lage in Südtirol derzeit so ist wie sie ist, wird als Folge des „Versailler Friedensdiktats“, also in einem revanchistischen Begriff, gefasst.

Für Bochumer VDSt-Burschenschafter besteht da noch Klärungsbedarf

Auch die Beschäftigung mit der deutschsprachigen Minderheit in Süddänemark hat eine lange Geschichte: „Grenzlandarbeit hat Tradition im Kieler Bund. Schon bei der Volksabstimmung 1920 wirkten Kieler Bundesbrüder mit viel Elan an der Grenzlandarbeit – damals eher Grenzlandkampf – mit.“ Offiziell geht es heute jedoch nicht mehr um die Grenzziehung zwischen Deutschland und Dänemark. Tagungen die in dieser Tradition stehen gibt es im Verband dennoch. Im Januar 1998 fand eine »politische Wintertagung« zu den Themen »Europäischer Regionalismus« und »Nationalbewusstsein im Grenzland« statt. Dabei fehlte auch die mit dem VVDSt eng zusammenarbeitende Verbindung Schleswiger Studenten (VSSt) nicht. Diese fördert nach Eigenaussage die Allgemeinbildung der Mitglieder und will die deutsche Identität in Nordschleswig (gemeint soll wohl Süd-Dänemark sein) bewahren.

Um in Polen dafür zu sorgen, dass »das Deutsche« erhalten bleibt bis das »Selbstbestimmungsrecht der Völker« in der internationalen Staatenordnung durchgesetzt werden kann, wurde 1999 eigens ein Verein namens »Brücke Oberschlesien« gegründet. Zweck des Vereins ist laut Satzung „die Völkerverständigung zwischen Deutschen und Polen“ aber eben unvermeidlich auch „die Pflege und Erhaltung der deutschen Sprache und Kultur im Rahmen der Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe in der Region Oberschlesien“. Zudem ist der Verein Deutscher Hochschüler in Polen (VDH), der zwei Ortsgruppen in »Ratibor« (gemeint ist das polnische Raciborz) und »Oppeln« (gemeint ist das polnische Opole) hat mit einem Kooperationsvertrag an den VVDSt gebunden. Der VDH kann dabei wieder auf eine lange Tradition zurückblicken. Im damals polnischen Lwow gründeten deutschsprachige Studenten 1922 den »VDH Lemberg«, 1925 entstanden in Poznan der „VDH Posen“ sowie in Krakow der „VDH Krakau“ und 1926 entstand der „VDH Warschau“. Das Ziel des VDH war klar: „Deutsch sprechende Studentinnen und Studenten sollten an den polnischen Hochschulen organisiert werden, um ihre »Polonisierung« zu verhindern und ihr »Deutschtum« zu bewahren.“ Heute nennt man das „Förderung und Pflege der Kenntnis der deutschen Sprache, Kultur und Tradition“. Mit dem Verein aus Raciborz besteht ein Abkommen zur Zusammenarbeit mit dem VVDSt was sich im Mai 2000 in einer gemeinsamen Tagung niederschlug. Diese beinhaltete einen Kommers, einen deutschen Gottesdienst sowie einen »Deutschen Tag«. Zudem wurden verschiedene Vorträge zur Situation der deutschsprachigen Minderheiten in Polen und Ungarn angeboten.

„Deutschland, Deutschland über Alles“

Und nun?

Der Verband hat sich durchaus in aufarbeitender Weise mit der eigenen Vergangenheit beschäftigt. Extrem Rechte Ideologie ist jedoch noch immer Teil des Selbstverständnisses des Verbands und der Vereine Deutscher Studenten. Die eigene Rolle in Bezug auf den Nationalsozialismus wird noch immer nicht anerkannt. So wird positiv konnotiert davon geschrieben, dass sich 1881 die Frage gestellt habe, wie man zu einem „deutschen, christlichen und sozialen Weltbild kommen könne“ und dass „Arbeiten und Ideen vieler VDSter (…) zu einem wichtigen Instrument gegen die Arbeitslosigkeit in der Weltwirtschaftskrise“ hätten werden können. Damit wird der Antisemitismus und die Deutschtümelei sowie der völkische Antikapitalismus mit »national-sozialen« Zügen des damaligen Verbandes schlicht verharmlost und relativiert. Diese Ignoranz wirkt sich auch auf die heutige Verbandspolitik aus. Insbesondere die Strategie der »Stillen Rückgewinnung« mittels »Volkstumsarbeit« und »Volkstumspflege« in den ehemaligen deutschen Siedlungsgebieten ist hier zu nennen. Dabei wird immer wieder Referenten und Autoren bis ins offen neonazistische Spektrum hinein eine Plattform geboten. Diese Ausrichtung lässt die Abgrenzung des Verbandes gegenüber »Extremismus« mindestens halbherzig aussehen.

Betrachtet man sich die politischen Positionen und Aktionsfelder der VDSt sowie ihren „militanten Antisemitismus“ (Heither/ Kurth 1997, 71) in der Zeit nach ihrer Gründung, so klingt es nach einer Drohung wenn auf der Homepage des Verbandes angekündigt wird: „Heute wie schon damals zur Zeit der Gründung der ersten VDSt-Bünde ist es nun oberstes Ziel der VDSter der politischen Einigung auch die innere folgen zu lassen“.

Die Überschrift des Vortrags lässt tief blicken

Im Kontext der Wahlerfolge der AfD in den vergangen Jahren sowie der zunehmenden Präsenz von Positionen der Neuen Rechten in den öffentlichen Diskursen bietet die Geschichte des VVDSt, die verharmlosende Selbstdarstellung seiner Rolle in Bezug auf den Nationalsozialismus sowie die Beibehaltung zentraler Ideologieelemente des völkischen Nationalismus zahlreiche Anknüpfungspunkte für die heutigen extrem rechten Akteure. Die Aktivitäten des Vereins Deutscher Studenten Breslau-Bochum in den vergangenen Jahren sind dafür Beispiel.

 

 

Verbindungen zur Neuen Rechten und Unterstützung der »Identitären Bewegung«

VDSt in Bochum: „Stolz weht die Flagge Schwarz-Weiß-Rot“

Der Verein Deutscher Studenten (VDSt) Breslau-Bochum existiert seit dem Jahr 1966 in Bochum und verfügt über ein Verbindungshaus am Nordring. Er fällt seit einigen Jahren durch die Zusammenarbeit mit der extrem rechten und vom Verfassungsschutz beobachteten »Identitären Bewegung« (IB) sowie durch die Durchführungen von Veranstaltungen mit Referent_innen aus dem Spektrum der Neuen Rechten auf.
Gerade zweiteres legt nahe, dass es sich bei dieser Zusammenarbeit nicht um einen Zufall oder gar Fauxpas handelt. Es scheint sich dabei um ein gemeinsam geteiltes Weltbild zu handeln, dem folgerichtig in der Zusammenarbeit praktisch Ausdruck verliehen wird.

Am 31. Mai 2015 traf sich der westfälische Verband der »Identitären Bewegung« in den Räumlichkeiten des VDSt Breslau-Bochum am Nordring. Die Studentenverbindung stellte ihren Veranstaltungsraum für den »Identitären Stammtisch« der IB zur Verfügung. Bei diesem Treffen war

en auch Kader, wie Melanie Schmitz von der Ortsgruppe »Kontrakultur Halle« anwesend. Nach dem Stammtisch hingen die Identitären Transparente an Brücken auf, klebten Plakate und patrouillierten durch die Bochumer Innenstadt.

VDSt-Mitglieder bringen 2012 an der RUB eine Reichsfahne an

Der VDSt hatte bereits zuvor mehrere Veranstaltungen mit Referenten aus dem Spektrum der Neuen Rechten in seinen Räumlichkeiten durchgeführt:

Bereits im November 2010 hatte der VDSt Bochum-Breslau Michael Nickel, den Pressesprecher der »Aktion Linkstrend stoppen« zum Vortrag geladen. Die »Aktion Linkstrend stoppen« richtete sich gegen den angeblichen »Linkstrend« in der CDU und agitierte u.a. gegen die »Homo-Ehe«, gegen »Multikulti«, gegen die Euro-Rettung usw.

Alexander R. lädt zum Stammtisch

Wenige Wochen später hielt Alexander R. beim VDSt Bochum-Breslau einen »Fuxenvortrag«. Er schrieb zu dieser Zeit regelmäßig bei dem neurechten Internetportal Blaue Narzisse, das insbesondere Schülerinnen und Schüler für die Neue Rechte ansprechen sollte. Alexander R. hat zeitweise auch für die Teilnahme an dem Bochumer »Stammtisch« der Blauen Narzisse geworben.

AfD-Rechtsaußen und IB-Unterstützer Andreas Lichert zu Gast bei der VDSt

Tobias Norbert Köffler, der als Vorsitzender des Vereins »Gesellschaft zur Unterstützung der Deutschen in Schlesien« (AGMO) fungiert und aus rechtskatholischen Kreisen stammt, hielt am 23. April 2013 einen Vortrag bei dem VDSt Bochum-Breslau. Sein Verein kämpft für das »Deutschtum« in Polen und hat Kontakte sowohl nach rechtsaußen als auch zu hochrangigen CDU-Politikern aus dem Milieu der »Vertriebenen«.

Am 13. Mai 2014 war der heutige AfD-Politiker Andreas Lichert mit dem Thema „Warum Deutschland nicht vom Euro profitiert“ bei dem VDSt Bochum-Breslau zu Gast. Lichert ist Vorsitzender des Trägervereins des „Instituts für Staatspolitik“ (IfS), das von Götz Kubitschek mitgegründet wurde. Im Jahr 2017 fungierte er als „Bevollmächtigter des Eigentümers“ bei dem Kauf eines Hauses in Halle, das von dem lokalen Ableger der »Identitären Bewegung«, der »Kontrakultur Halle«, als Zentrum genutzt wird.

Am 11. November 2014 referierte die Autorin Birgit Kelle beim VDSt Bochum-Breslau. Kelle ist eine erklärte Gegnerin des heutigen Feminismus und für ihre Propagierung konservativer Familienwerte bekannt. Zu dieser Zeit organisierte sie zusammen mit dem Verein »Zivile Koalition« der heutigen AfD-Politikerin Beatrix von Storch homophobe Demonstrationen unter dem Motto »Demo für alle«, die sich gegen eine Modernisierung der Lehrpläne für den Sexualkundeunterricht richteten.

Antifeministin Birgit Kelle 2014 zu Gast

Am 5. Mai 2015 hielt Billy Six, Journalist der extrem rechten Wochenzeitung Junge Freiheit einen Vortrag bei der VDSt Bochum, bei der er von seinen Erlebnissen im Syrien-Krieg berichtete. Sein Buch über Syrien publizierte Billy Six im Antaios-Verlag des Netzwerkers und Ideengebers der Neuen Rechten, Götz Kubitschek.

Rechter Medienaktivist Billy Six 2015 als Gast in Bochum

Im Kontext der offiziellen Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der Ruhr-Universität Bochum – der sogenannten BlauPause im Sommer 2015 – kam es zu Auseinandersetzung über die Teilnahme der Bochumer Studentenverbindungen. Unbeeindruckt von der offensichtlichen Zusammenarbeit des VDSt Bochum-Breslau mit der extrem rechten »Identitären Bewegung« – die sich kurz zuvor in dessen Verbindungshaus getroffen hatten – genehmigte die Ruhr-Universität deren Teilnahme an den Feierlichkeiten und bot Ihnen so eine Plattform zur Selbstdarstellung sowie einen »Persil-Schein«. In der Stellungnahme des VDST Bochum-Breslau zu den Forderungen nach ihrem Ausschluss von den Feierlichkeiten wurde die Einladung von Billy Six – einem Journalisten der extrem rechten Wochenzeitung Junge Freiheit – als Ausdruck von „Respekt und Interesse“ für „[a]ndere Religionen und Völker“ angeführt.

Auch personelle Überschneidungen zu den Strukturen der »Identitären Bewegung« hat es in der Vergangenheit bei dem VDSt Bochum-Breslau gegeben. So hat Sven W.– langjähriges Mitglied des VDSt Bochum-Breslau und zu dieser Zeit in einer Wohnung der Verbindung lebend – an Sitzungen des Stammtisches der »Identitären Bewegung« in Hagen teilgenommen. Auf der Facebook-Seite des VDSt Bochum-Breslau lassen sich auch Sympathien weiterer Mitglieder erkennen. So beispielsweise bei dem „jungen Fuchs“ Jonas H., der ein Hemd mit dem Logo der »Division Antaios« trägt. Diese Kampagne wurde durch den zentralen Theoretiker der neuen Rechten und der »Identitären Bewegung« in Deutschland, Götz Kubitschek sowie durch die von ihm herausgegebene Zeitschrift Sezession initiiert.

Jonas H. mit direktem Bezug zum neurechten Antaios-Verlag

Der VDSt Bochum-Breslau hatte schon im Jahr 2010 ein Mitglied das Autor der neurechten Schülerzeitung Blaue Narzisse gewesen ist. In den folgenden Jahren fanden regelmäßig Veranstaltungen mit Referent_innen aus dem Spektrum der Neuen Rechten statt. Zudem gab es personelle Überschneidungen zwischen der »Identitären Bewegung« und der Studentenverbindung. Die Zusammenarbeit mit der »Identitären Bewegung« – die ebenfalls dem extrem rechten Spektrum der neuen Rechten entstammt – beruht also auf einer gemeinsamen Weltanschauung. Dafür spricht auch, dass es keinerlei Distanzierungen in Bezug auf die Zusammenarbeit mit den vom Verfassungsschutz beobachteten Identitären der IB Westfalen und der IB Bochum gab.

In wie weit derzeit eine aktive Zusammenarbeit mit der »Identitären Bewegung« in Bochum besteht ist nicht bekannt. Aufgrund der offensichtlichen ideologischen Überschneidungen und der Kooperationen in der Vergangenheit liegt die Vermutung nahe, dass es auch heute noch Kontakte gibt. Damit würde die »Identitären Bewegung« in Bochum mit dem Verbindungshaus des VDSt Bochum-Breslau am Nordring Zugriff auf nicht zu verachtende Infrastruktur haben.


Quellen und Verweise

http://gegenburschis.blogsport.eu/2015/06/01/neofaschistisches-treffen-im-vdst-verbindungshaus/

Zum Geburtstag viel Protest

https://www.lotta-magazin.de/ausgabe/51/beherzt-zupacken

Heither, Dietrich (1992): Zwischen bürgerlicher Revolution und Erstem Weltkrieg. In: Elm, Ludwig/ Heither, Dietrich (Hrsg.): Füxe, Burschen, Alte Herren. Studentische Korporationen vom Wartburgfest bis heute.

Heither, Dietrich (1997): Gegner der Weimarer Demokratie. In: Heither, Dietrich / Gehler, Michael u.a. (Hrsg.): Blut und Paukboden. Eine Geschichte der Burschenschaften. S.77-112.

Heither, Dietrich/ Kurth, Alexandra (1997): Bürgerliche Revolutionäre – Antisemitische Nationalisten. Der Weg zum ersten Weltkrieg, in: Heither, Dietrich / Gehler, Michael u.a. (Hrsg.): Blut und Paukboden. Eine Geschichte der Burschenschaften. S. 54-76.

Heither, Dietrich/ Lemling, Michael (1992): Die studentischen Verbindungen in der Weimarer Republik und ihr Verhältnis zum Faschismus. In: Elm, Ludwig/ Heither, Dietrich (Hrsg.): Füxe, Burschen, Alte Herren. Studentische Korporationen vom Wartburgfest bis heute.

Mecklenburg, Jens (1996): Handbuch deutscher Rechtsextremismus.

Puschner, Uwe (2001): Die völkische Bewegung im wilhelminischen Kaiserreich.