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> Aktuelles <

Was ist die Identitäre Bewegung?

Diese Plattform soll dazu dienen, die zuletzt zunehmenden Aktivitäten der neurechten Gruppierung in Bochum zu dokumentieren und über ihre menschenverachtende Ideologie (1I2I3I4I5), sowie ihre Strategien, Netzwerke, Übergriffe, Aktionen und Akteur*innen zu informieren.

Was steckt hinter der Identitären Bewegung?

Die Identitäre Bewegung Deutschland (kurz: IB oder Identitäre) ist eine neurechte, völkisch orientierte Gruppierung, die in Deutschland rund 500 Mitglieder umfasst, sich an junge Erwachsene richtet und wegen ihrer ideologischen und personellen Überschneidungen zum Nationalsozialismus bzw. Neonazismus vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Über einen moderat klingenden Sprachgebrauch, die verbale Distanzierung zum Nationalsozialismus und dem Thema Gewalt, sowie ihrer zeitgemäßen, aktionistischen Inszenierung über die sozialen Medien versucht die rechtsradikale Gruppierung anschlussfähig zu werden. Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Sexismus und völkischem Denken geben die Identitären damit ein neues Gesicht. Die Entstehungsgeschichte, die ideologischen Bezüge zur Konservativen Revolution, das Bekenntnis zum xenophoben Konzept des Ethnopluralismus, die personellen Überschneidungen zur Neonazi-Szene und die gewalttätigen Übergriffe auf Andersdenkende zeigen jedoch die demokratiefeindliche und antihumanistische Verfasstheit der jungen Rechtsradikalen. Angesichts einer gesamtgesellschaftlichen Entwicklung, die mit den Erfolgen der AfD und der Pegida-Bewegung als „Rechtsruck“ beschrieben werden kann, entstehen für die Identiären neue Wirkungsmöglichkeiten. Politikwissenschaftler und staatliche Behörden ordnen die Gruppe durchgängig als „rechtsextrem“ ein.