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Bastian Hans – Gewaltaffiner Fußballhooligan, Identitärer und Burschenschafter

Hans am 18.08.18 auf der Nazidemo in Köln

Der aus Neubeckum im Münsterland stammende Bastian Hans zog Mitte 2017 in die Bochumer Hustadt, wo er an der Hochschule ein Maschinenbau-Studium aufnahm. In Beckum und Münster war er in Fußball- und Hooliganstrukturen aktiv, war zugleich Ortsgruppenleiter der Münsteraner Ortsgruppe und gab dort einen strammrechten Ton vor. Auch nach seinem Umzug nach Bochum führte er die Münsteraner IB-Gruppe weiter und nahm an extrem rechten Aufmärschen, Aktionen, internen Treffen und Kampfsporttrainings teil.

Ein rechtsgeprägter Jugendlicher aus Beckum sucht die Gewalt beim Fußball

Hans als Hooligan bei Beckum Riot 2018

Dem investigativen Presseartikel eines eingeschleusten Journalisten ist zu entnehmen, dass Hans´ politische Ansichten stark durch seinen Großvater beeinflusst wurden, der Mitglied in der Hitlerjugend war und die Zeit des Nationalsozialismus gegenüber seinem Enkel offensichtlich glorifizierte. Seit seiner Jugendzeit pflegt Hans ein extrem rechtes Weltbild und versucht dieses an sein Umfeld weiterzutragen. Zunächst besuchte er die Spiele seines Heimatverein Spvgg Beckum. Bald darauf war er Teil der dortigen Ultraszene „Beckumer Jungs“ die später als Hooligangruppe unter dem Namen „Beckum Riot“ in Erscheinung trat. „Beckum Riot“ trat z.b. am 18.05.2018 beim Spiel gegen den Lokalrivalen RW Ahlen in Erscheinung, bei dem sie teilweise oberkörperfrei mit Boxhandschuhen bzw. Bandagen ein Mobfoto ihrer Gruppierung als Drohung gegen Ahlen (Motto: „Wer hat den Treffpunkt nicht gefunden?“) ins Internet stellten. Die Aktionen von „Beckum Riot“ blieben überschaubar, sodass Hans mit einigen Mitstreitern aus dem Beckumer Umland schließlich den Weg in Richtung Münster suchte. Dort fand er in der Hooliganszene des SC Preussen Münster Anschluss und nahm dabei auch an verabredeten Schlägereien teil. Um sich dafür zu wappnen trainierte er die regelärmste Kampfsportart Mixed Martial Arts (MMA). Hans sah sich als „Krieger des Münsterlandes“, dessen Grenzen es gegen „Eindringlinge“ zu verteidigen gälte.

Hans´ Selbstbild (Bahnhof Beckum/Neubeckum)

Hans steckt auch hinter den gleichnamigen PVC-Aufklebern, die sowohl in Münster, als auch im Raum Beckum/Neubeckum verklebt wurden. Da er beim Fußall mehrfach gewalttätig in Erscheinung trat, wurde gegen ihn polizeilich ermittelt und erhielt ein Stadionverbot von Vereinsseite. Durch seine rassistischen Äußerungen und Einstellungen fiel er in der Fanszene Preußen Münsters bald in Ungnade, was sich durch seine Mitgliedschaft bei den Identitären noch verstärkte. Als in Münsteraner Fußballkreisen bekannt wurde, dass er mit einem „Islamists not welcome“-Shirt der Identitären, einer IB-Fahne und Bandagen posiert, erhielt er ein szeneinternes Kurvenverbot, sodass er fortan keine Spiele der Preußen mehr besuchen durfte. Im Hooligan-Umfeld hielt er sich mit seinen Beckumer Freunden noch länger auf, bevor er sich 2017 für die extrem rechte „Laufbahn“ entschied und aus dem Münsteraner Fußball-Umfeld gänzlich verschwand.

Münsteraner IBs beim von Hans durchgeführten Kampfsporttraining                                                     Hans mit Marcel W. (IB, JA)

Kurvenverbot und ausländerfeindliche Radikalisierung führen Hans zu den Identitären

Die bereits seit Jugendtagen gehegten rassistischen und ausgrenzenden Ideen setzte Hans ab 2017 in politische Aktivitäten um, indem er sich der Identitären Bewegung anschloss und u.a. zusammen mit Marcel Winkin und Daniel Budde die Münsteraner Ortsgruppe gründete. Dabei bewegten sie sich im extrem rechten Burschenschaftsmilieu (u.a. „Burschenschaft Franconia“ und „Burschenschaft Pflüger Halle zu Münster“). Durch seine dominante Art stieg er die IB-Karriereleiter schnell bis zum Ortsgruppenleiter hinauf, nachdem Winkin als Leiter 2017 hinschmiss. Hans, der gerne Seitenscheitel trägt, wird im Artikel als tonangebend beschrieben, wenn er beim Treffen z.B. altdeutsche Lieder intoniert. Mit seiner etwa 10 Personen umfassenden Ortsgruppe konnte er sich zwar immer noch nicht als Verteidiger des Münsterlandes wähnen, organisierte und partizipierte jedoch an verschiedenen Aktionen der IB im Münsterland. Die streng hierarchische und beinahe diktatorische Struktur innerhalb der Ortsgruppe, zeigt sich in klaren Ansagen, dass politische Literatur zu lesen, sowie die Teilnahme an Aktionen und Treffen obligatorisch sei. Zudem müssen sich die Mitglieder sportlich betätigen. Wer im IB-Regelkatalog zu viele Strafpunkte sammelt, fliegt raus. Nach viermonatiger Bewährungszeit besteht die Möglichkeit der Aufnahme. Der Kontakt läuft wie bei der IB generell zunächst über das Internet, wo eine erste Gesinnungsabfrage stattfindet. Fragen wie „Seit wann bist du rechts?“ gehören dazu. Nach einem ersten persönlichen Treffen, ist dann der Weg frei, um an internen Treffen teilzunehmen. Hans´ Lebensweisheit: „Schweiß spart Blut“ deutet auf seine Rolle innerhalb der IB hin.

Krieger des Münsterlands, Germane: „Ehre unseren Vorfahren“

Hans´ Aktivitäten im rechten Spektrum

Im Sommer 2017 verteilte er mit anderen Identitären Pfefferspray an junge Frauen, um darüber Vorurteile gegen Geflüchtet zu befeuern. Noch deutlicher wurde sein Hass gegen Geflüchtete, als Hans mit weiteren IB-Ortsgruppenmitgliedern nach Haltern fuhr und an eine dortige Geflüchtetenunterkunft die Warnung „Achtung Vergewaltigungsgefahr“ anbrachte und damit die Bewohner pauschal als VergewaltigerInnen verleumdete. Eine typische IB-Aktion um auf metapolitischer Ebene Hass und Angst vor Geflüchteten zu schüren. Aus dem Jahr 2017 stammen ebenfalls Bilder, die Bastian Hans und andere gewaltaffine Identitäre nach dem Kampfsporttraining mit einer selbstgemalten Fahne und T-Shirts der Identitären Bewegung zeigen. Bastian Hans leitete diese Kampfsporttrainings. Weiterhin liegt Nahe, dass Hans für die erfolgte Kampfsportausbildung der Bochumer Identitären im Jahr 2018 verantwortlich zeichnet. Ferner nahm Hans an einer IB-Aktion gegen den von der Landesregierung inszenierten „Heimatkongress“ in Münster am 17. März 2018 teil. Diese Aktion verlief für Hans eher unglücklich und endete mit einer weiteren Anzeige.

Hans (mittig) beim rechten Rapkonzert in Leverkusen, mit dabei Yannick Noé (links), Marco Müller oben mittig und Alexander Lehmann neben Melanie Schmitz (rechts unten)

Im September 2017 besuchte er das geheimgehaltene Konzert des rechten Rappers Chris Ares in Leverkusen, welches von Yannick Noé (Arcardi-Magazin) für die Identitäre Bewegung in NRW organisiert wurde. Seit seinem „Outing“ am 25.09.18, hat er scheinbar nichts mehr zu verlieren und zeigt sich in der Öffentlichkeit. Zuvor hatte er anonym agiert, wobei Klarnamen generell auch bei den klandestinen Treffen in der Gaststätte „Uppenberg“, in der Hans bekannt war, nie genannt wurden. Das Zitat seines Münsteraner IB-Kameraden Daniel Budde trifft nicht nur auf die IB-Strategie in Münster zu: „Die AfD ist unser politischer Arm“. Ähnlich formulieren es Marco Müller aus Bochum und Dorian Schubert aus Halle, die sich in der Rolle als Straßenkämpfer für die AfD sehen. Am 18. August 2018 besuchte er mit Münsteraner Kameraden und Kölner Identitären eine rechte Kundgebung in Köln. Hans hatte dabei keinerlei Probleme mit Neonazis zusammenzustehen, welche gewaltverherrlichende T-Shirts trugen und klassische Naziparolen schrien.

Hans auf Nazidemo in Köln am 18.08.18

Umzug nach Bochum, wo es bald vorbei ist mit der Anonymität

Mitte 2017 zog Bastian Hans in die Bochumer Hustadt, wo er an der Hochschule Wirtschaftsingenieurwesen studiert. Seine „Arbeit“ als Identitärer in Form von Propaganda-Delikten setzte er vorsichtig aber nahtlos fort. Er suchte den Kontakt zu Bochumer Identitären und besuchte weiterhin die Stammtische der Identitären in Münster. Durch seine Umtriebe als Hooligan und Rassist sammelte Hans diverse Anzeigen, sodass er zunehmend in den Fokus des Staatsschutzes geriet. Aufgrund seiner Vorstrafen wurde Hans bei der Bundeswehr nicht angenommen und versuchte bei Aktionen anonym zu bleiben. Dies endete für Hans 25.09.2018, als die Nachbarschaft über seine rechten Machenschaften über einem Schreiben informiert wurde.

Bereits 2015 arbeitet Hans als Security in Münster, 2018 dann als Türsteher in Bochum

Dadurch war Hans aus IB-Logik gezwungen, nun auch bei öffentlichen Aktionen Gesicht zu zeigen. Als erfahrener Kampfsportler nimmt er bei Aktionen gerne die Rolle des Ordners und „Türstehers“ ein, der Gegner versucht einzuschüchtern, so geschehen bei der IB-Zone in Duisburg am 13.10.18 und bei der IB-Kundgebung in Bonn am 18.11.18. In Bochum suchte er sich zudem einen neuen Kampfsportverein, den er bei „Lanna Martial Arts“ fand. Er trainierte weiterhin MMA und war dort nicht der einzige Identitäre. Als Nebenverdienst arbeitete er als Türsteher in im Lokal „Kult“ im Bermudadreieck. Am Morgen nach seinem Outing verließ Hans Hals über Kopf seine Wohnung und fuhr in seinem IB-Pullover nach Hause.

 

 

Identitärer Hooligan möchte Burschenschafter werden

Drittchargierte bei Ubia Brunsviga

Auch aufgrund der Tatsache, dass sich bei Hans Anzeigen wegen Körperverletzungs- und Propagandadelikten sammelten, suchte er ein neues Betätigungsfeld, in dem er seine xenophobe Attitüde weniger riskant ausleben konnte. So wurde er 2018 Mitglied der Bochumer Burschenschaft “Landsmannschaft Ubia Brunsviga Palaeomarchia im Coburger Convent zu Bochum”, welche ihr Korporationshaus in der Franzstr. 14 in der Bochumer Innenstadt hat. Hans nahm dort bis November 2017 den Rang des Drittchargierten ein und war damit Kassen- bzw. Schriftwart. Aufgrund der Bekanntmachung seiner Aktivitäten wurde Hans´ Name mittlerweile von der Homepage entfernt. Vom 30.09.18 bis 03.10.18 sollte Hans eine Abgeordnetenfahrt mit dem Bundestagsabgeordneten Olaf in der Beek nach Berlin machen. In der Beek ist ebenfalls Mitglied der Burschenschaft und wurde vorab über seinen potentiellen rechten Gast informiert. Die Burschenschaft äußerte sich bislang nicht zur Personalie Bastian Hans. Am 24. November tauchte er bei einer Veranstaltung des neurechten Jungeuropa-Verlages im Haus der extrem rechten Burschenschaft Germania mit dem „Vordenker der neuen Rechten“ Alain de Benoist auf. Weitere Gäste waren neben Burschenschaftern u.a. der Bundesvorsitzende der Nazi-Kleinspartei der III. Weg und weitere Personen der Identitären Bewegung. Den Fotos nach zu urteilen ist Hans dabei in der Rolle eines Security, der sich um den Schutz des neurechten Vordenkers Alain de Benoist kümmert und diesen begleitet.

Bastian Hans am 24.11.18 als Personenschützer des neurechte Vordenkers Alain de Benoist bei der Marbuger Burschenschaft Germania

 

Hans bei der IB-Demo in Bonn am 18.11.                                                                    Hans bei einer IB-Aktion im November 2018

Es bleibt festzuhalten, dass Bastian Hans fester Bestandteil der Identitären Bewegung ist. Er ist gewaltbereit und nutzt seine Kampferfahrung aus Hooligan-Zeiten für politische Zwecke, indem er z.B. gegen Gegendemonstranten vorgeht oder Identitäre im Kampfsport ausbildet. Es ist nicht auszuschließen, dass er auch in Bochum Führungsansprüche geltend machen wird. Sein menschenverachtendes Weltbild und seine extrem rechte Einstellung verbunden mit seiner Gewaltaffinität machen ihn zu einem zentralen IB-Kader in Bochum, wie auch in Münster.

Last but not least dokumentieren wir das Informationsschreiben über Bastian Hans, welches in der Hustadt verteilt wurde:

Bekanntmachung
Achtung: gewaltbereiter Rassist

Liebe Anwohnerinnen und Anwohner der Hustadt,
wir möchten Ihnen bekanntmachen, dass der gewaltbereite Rassist Bastian Hans im Hustadtring 77 und damit in Ihrer unmittelbaren Umgebung wohnt. Der Rassist und Kampfsportler zog dort Mitte 2017 ein und verteilte in seiner Umgebung Propaganda der extrem rechten „Identitären Bewegung“, welcher er angehört. Er ist jedoch nicht nur Mitglied, sondern „Ortsgruppenführer“ der Identitären im Münsterland. Aus dem Jahr 2017 stammen Bilder, die Bastian Hans und andere Gewaltbereite  nach dem Kampfsporttraining mit einer selbstgemalten Fahne und T-Shirts der Identitären Bewegung zeigen.

Die Identitäre Bewegung ist eine extrem rechte Organisation, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird und agiert deutschlandweit, stammt jedoch aus Frankreich. Sie gibt sich gerne modern und jugendnah. Identitäre lehnen Ausländer und Geflüchtete ab und wollen ein „weißes“ Europa. Anstatt eines offenkundig von Rassen zu sprechen, nutzen die Identitären die Ideologie des „Ethnopluralismus“, welcher seine rassistischen Elemente versteckt vermittelt. Ihre Feindbilder sind neben Migranten und Muslimen, auch Menschen, die sich gegen Rechts engagieren.  Sie setzen auf Strategien der Kommunikationsguerilla und möchten möglichst viel mediale Aufmerksamkeit für ihre Inhalte erzeugen. Doch dass die Bewegung in letzter Konsequenz eine gefährliche, rechtsradikale Organisation ist, zeigt sich nicht zuletzt an einem Mordfall, der ihr zugerechnet wird: Im Mai 2017 wurden drei Mitglieder der Identitären Bewegung festgenommen, da sie den Mord am Punker Herve Rybarczyk im Jahr 2011 begangen haben sollen. In Deutschland stach am 18. Februar 2017 ein Mitglied der Identitären Bewegung einen politisch Andersdenkenden in Lübeck nieder. Weiterhin griffen die sich selbst demokratisch gebenden Identitären im November 2017 Polizeibeamte in Halle an. Zwar distanziert sich die Identitäre Bewegung von Gewalt, ihre Mitglieder in NRW üben sich jedoch in Kampfsport und veranstalten Trainings im Wald, ähnlich neonazistischer Wehrsportgruppen. Viele bekannte Mitglieder der Identitären haben eine Vergangenheit in Parteien wie der NPD, Die Rechte, den freien Kameradschaften und der AfD.

Bastian Hans stammt gebürtig aus Neubeckum. Gerne hält er sich am Wochenende dort bei seiner Familie auf, die ihn auch schon mal in Bochum besucht. Bereits als Jugendlicher pflegte Hans extrem rechtes Gedankengut und besuchte Fußballspiele der Spielvereinigung Beckum. Er war bald Teil der dortigen Ultraszene „Beckumer Jungs“ bzw. später „Beckum Riot“. Ab 2014 besuchte er zunehmend Spiele von Preußen Münster und beteiligte sich dabei zunehmend an gewalttätigen Auseinandersetzungen. Bis 2017 war er Teil der Hooliganszene von Preußen Münster, wobei er sich an verabredeten Schlägereien mehrfach beteiligte. Seine menschenverachtenden Ansichten versuchte er dabei immer wieder an jüngere Menschen heranzutragen und sie für rassistisches Gedankengut zu begeistern. Aufgrund seiner im Jahr 2017 zunehmenden rechten Aktivitäten und Einstellungen wurde er aus der Münsteraner Fanszene ausgeschlossen. Seitdem bekannte er sich eindeutig zur Identitären Bewegung, nahm an rechten Demonstrationen, Aktionen, internen Treffen und Kampfsporttrainings teil. Zusammen mit den Münsteranern  Marcel Winkin und Daniel Budde leitet er als Ortsgruppenführer den Münsteraner Stammtisch der Identitären Bewegung.  In einem Presseartikel eines eingeschleusten Journalisten (wiedertaeufer.ms) wird Hans bei einem Stammtisch als tonangebend und stramm rechts beschrieben. Laut dieser Recherchen habe Hans seine politische Haltung durch seinen Großvater erhalten, welcher bei der Hitlerjugend gewesen ist. Nun wolle er seine Heimat vor den Migranten verteidigen. Mitte 2017 zog Bastian Hans dann nach Bochum in die Hustadt, wo er seine Arbeit als Identitärer in Form von Propaganda-Delikten fortsetzt. Er suchte den Kontakt zu Bochumer Mitgliedern der Identitären und besuchte weiterhin die Stammtische der Identitären in Münster. Durch seine Umtriebe als Hooligan und Rassist sammelte Hans diverse Anzeigen, sodass er zunehmend in den Fokus des Staatsschutzes geriet. Aufgrund seiner Vorstrafen wurde Hans bei der Bundeswehr nicht angenommen.  Aktuell ist er im rechten Burschenschaftsmilieu aktiv.

Hans studiert an der Hochschule Bochum Wirtschaftsingenieurwesen und ist seit diesem Jahr Mitglieder der Burschenschaft “Landsmannschaft Ubia Brunsviga Palaeomarchia im Coburger Convent zu Bochum”, welche ihr Burschenschaftsheim in der Franzstr. 14 in der Bochumer Innenstadt hat. Der Coburger Convent versucht eine nationale Elite heranzuziehen und hat ein Verständnis von Volk und Nation, welches den Rassismus und Chauvinismus des großdeutschen Reiches (Blut und Boden) mit einschließt. Dort nimmt Hans mittlerweile den Rang des Kassen/Schriftwarts bzw. Drittchargiertern ein. Pikanterweise plant er zudem vom 30.09.2018 – 03.10.2018 zusammen mit dem Bundesttagsabgeordneten der FDP, Olaf in der Beek, auf eine Abgeordnetenfahrt nach Berlin zu fahren. In der  Beek ist seit seinen Jugendjahren auch Mitglieder dieser Landsmannschaft.

All dies tut seinen menschenverachtenden Einstellungen und Aktivitäten jedoch keinen Abbruch. Noch am 18. August 2018 besuchte er mit Münsteraner Kameraden und Kölner Identitären eine rechte Kundgebung in Köln. Dabei hatte Hans keinerlei Probleme Schulter an Schulter mit Neonazis zu stehen, welche Terrorismus verherrlichende T-Shirts trugen und klassische Naziparolen schrien.
Es bleibt festzuhalten, dass Bastian Hans fester Bestandteil der Identitären Bewegung ist. Er hat einen Hang zu Gewalt, ist bekennender Rassist und stellt damit eine Gefahr für viele Menschen dar.

Solche Menschen haben keinen Platz bei uns in der Hustadt!
Hier steht man Schulter an Schulter gegen Rassismus!“

P.S.: Am Morgen nach dem Outing stand Hans bereits im Pullover der Identitären Bewegung mit einem gepackten Rucksack am Bochumer Hauptbahnhof und stieg in einen Zug Richtung Münsterland. Ob dies nun am Outing liegt, kann nur er beantworten.

 


Links und Verweise:

wiedertaeufer.ms/identitaere-bewegung-braune-woelfe-im-schafspelz/
https://de.indymedia.org/node/24660
https://muensterlandrechtsaussen.blackblogs.org/2018/04/10/neonazi-und-kader-der-identitaeren-bewegung-bei-der-muensterer-burschenschaft-franconia/?fbclid=IwAR0vqk2-_piCHGQ8UcQ3w_zJKjTUuWf-n5nre1bTLUuk2_02-xpdhJsXjE8
http://wiedertaeufer.ms/heimatkongress-rechtsextreme-planen-stoeraktionen/
https://www.wn.de/Muenster/3362591-Rektorat-soll-Verbindung-streichen-Vorwurf-gegen-Burschenschaft-Naehe-zur-Identitaeren-Bewegung

https://www.wn.de/Muensterland/3144594-Fuss-fassen-in-der-rechten-Szene-Aktivitaeten-der-Identitaeren-Bewegung-IB-werden-beobachtet